1994 wurde der Verein „Österreichische Rheumaliga“ (ÖRL), Vereinigung von rheumatischen Hilfs- und Selbsthilfegruppen auf Initiative von Primarius Dr. Attila Dunky, Vorstand der V. Medizinischen Abteilung des Wilhelminenspitals in Wien gegründet. Die Idee war, eine Kommunikationsbasis von Betroffenen und Angehörigen einerseits und den rheumatologisch tätigen Ärzten auf der anderen Seite zu schaffen.
Die ÖRL stellt eine Plattform zwischen Arzt und Patient dar und arbeitet international mit den Rheumaligen anderer europäischer Länder zusammen. Auch in die europäische Dachorganisation „People with Arthritis and Rheumatism in Europe“ (PARE) ist die ÖRL eingebunden.
Zurzeit besteht die ÖRL aus vier Landesgruppen, unter denen insgesamt 21 Selbsthilfegruppen in ganz Österreich selbständig tätig sind. Die Mitarbeiter der ÖRL sind alle ehrenamtlich tätig und täglich im Einsatz, um Betroffene, Angehörige und Interessierte im Umgang mit der Diagnose, der Erkrankung und der seelischen Belastung bestmöglich zu unterstützen und zu helfen.
Die Krankheitsbilder des rheumatischen Formenkreises sind sehr vielfältig und unterschiedlich. Aus diesem Grund legt die ÖRL auch großen Wert auf die Zusammenarbeit mit anderen Selbsthilfeorganisationen aus diesem Bereich (Österreichische Vereinigung Morbus Bechterew, Vereinigung der Osteoporose-Patienten).