Female career Advancement In Rheumatology – FAIR

Mitarbeiter:

  • Prim. Dr. Elke Böttcher, Humanomed Zentrum Althofen, Althofen
  • Prim. Assoz. Prof. PD Dr. Christian Dejaco, MBA; Landesweiter Dienst für Rheumatologie, Südtiroler Sanitätsbetrieb, Krankenhaus Bruneck, Bruneck, Italien
  • PD Dr. Christina Duftner, PhD; Univ.-Klinik f. Innere Medizin II, Tirol Kliniken/MUI, Innsbruck
  • Prim. Dr. Gabriele Eberl, Kurzentrum Ludwigstorff GmbH, Bad Deutsch-Altenburg
  • Univ.-Prof. PD Dr. Ruth Fritsch-Stork, PhD; Hanusch Krankenhaus, WGKK und Medizinische Fakultät Sigmund Freud Universität Wien, Wien
  • ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. Roswitha Gruber-Sgonc, Institut für Pathophysiologie, Biozentrum, MUI, Innsbruck
  • Univ.-Prof. Dr. M. Hochleitner, Koordinationsstelle für Gleichstellung, Frauenförderung und Geschlechterforschung, MUI, Innsbruck
  • PD Dr. Florentine Moazedi-Fürst, Klin. Abteilung für Rheumatologie und Immunologie, MUG, Graz
  • Prim. Dr. Monika Mustak-Blagusz, MBA; Versicherungsanstalt für Eisenbahnen und Bergbau VAEB, Wien
  • Prim. PD Dr. Valerie Nell-Duxneuner, Klinikum Peterhof, Baden bei Wien
  • PD Dr. Monika Schöls, Freyung 6, Wien
  • Dr. A. Puchner, Department für Innere Medizin III, Abteilung f. Rheumatologie, MUW, Wien
  • PD Dr. Helga Radner, Department für Innere Medizin III, Abteilung f. Rheumatologie, MUW, Wien
  • Prim. Univ.-Prof. Dr. Kurt Redlich, 2. Medizinische Abteilung - Zentrum für Diagnostik und Therapie rheumatischer Erkrankungen, KH Hietzing, Wien
  • OÄ Dr. Judith Sautner, Landesklinikum Korneuburg – Stockerau, Standort Stockerau, Stockerau
  • Prim. Dr. Christa Oliveira-Sittenthaler, SKA-RZ Laab im Walde, Laab im Walde
  • Univ.-Prof. Dr. Tanja Stamm, PhD; Center for Medical Statistics, Informatics and Intelligent Systems, Outcome Research, MUW, Wien
  • Prim. Dr. Andrea Studnicka-Benke, Gesundheitseinrichtung Bad Hofgastein, Bad Hofgastein
  • PD Dr. Annamaria Wolf, Univ.-Klinik f. Innere Medizin II, MUI, Innsbruck
Ziele

Ziele

  • Verbesserung der Karrierechancen von Frauen und Erhöhung des Anteils weiblicher Führungskräfte in der Rheumatologie Österreichs
  • Förderung der akademischen Laufbahn engagierter Nachwuchswissenschafterinnen
  • Aufbau und Zugang zu Netzwerken für Frauen in der Rheumatologie

Umsetzung

Mentoring Programm, Weiterbildung, Networking, Preise, Umfrage

 

Aktivitäten

1. FAIR Mentoring Programm

Für den beruflichen Erfolg ist nicht allein die fachliche Qualifikation ausschlaggebend, sondern auch fördernde und unterstützende Beziehungen maßgebend. Daher gilt Mentoring als bewährtes Instrument von Karriereförderung. Der Focus des ÖGR FAIR Mentoring-Programms liegt zum einen auf der Förderung von wissenschaftlichen, zum anderen auf der Förderung von klinischen Frauenkarrieren in der Rheumatologie. Die TeilnehmerInnen sollen bei der Planung und Entwicklung ihrer wissenschaftlichen Karrieren unterstützt werden und von einer nachhaltigen Vernetzung sowie (Self-) Empowerment profitieren. Dazu werden eine erfolgreiche Professorin/erfahrene Führungspersönlichkeit und ein Mentee an den jeweiligen Medizinischen Universitäten zwei Jahre als Tandem zusammengespannt, um miteinander bestmögliche Lösungen für die ganz persönlichen Problemstellungen in der Karriereentwicklung zu erarbeiten. Das gezielte Sichtbarmachen erfolgreicher (weiblicher) Vorbilder bzw. Rollenmodelle und die Unterstützung von Kontakt- und Kooperationsmöglichkeiten soll den Aufbau von frauenspezifischen Beziehungssystemen im Bereich der Rheumatologie fördern und den Transfer von Erfahrungswissen, Austausch und Reflexion ermöglichen.

 

Mentorinnen

 

wissenschaftlich klinisch
PD Dr. Christina Duftner Prim. Dr. Gabriele Eberl
ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. Roswitha Gruber-Sgonc Prim. Dr. Christa Oliveira-Sittenthaler
Prim. PD Dr. Valerie Nell-Duxneuner Prim. Dr. Monika Mustak-Blagusz
PD Dr. Ruth Fritsch-Stork OÄ Dr. Judith Sautner
PD Dr. Florentine Moazedi-Fürst Prim. Dr. Andrea Studnicka-Benke
PD Dr. Helga Radner  
Dr. Antonia Puchner  
PD Dr. Monika Schöls  
Univ.-Prof. Dr. Tanja Stamm, PhD  
PD Dr. Annamaria Wolf  

 

2. Weiterbildung + Netzwerktreffen


Einmal jährlich ist ein FAIR-Netzwerktreffen geplant u.a. mit Weiterbildungsangeboten zur Vermittlung und Training laufbahnrelevanter Schlüsselkompetenzen und Soft Skills (z.B. Kommunikation, Rhetorik & Selbstpräsentation, Konfliktmanagement, Karrieretraining, Führung & Coaching, strategisches Verhandeln für Wissenschafterinnen/medizinischen Führungspersönlichkeiten).

 

3. Einrichtung FAIR Plattform Homepage ÖGR


• Wissenschaftl. Projektbörse
• Wissenschaftliche Datenbanken zur erleichterten Umsetzung wissenschaftlicher Projekte
• Literatur- und Präsentationspools

Interview mit PD Dr. Christina Duftner, PhD
Die ÖGR im Gespräch mit PD Dr. Christina Duftner, PhD, der Gründerin des neuen ÖGR Arbeitskreises „FAIR“

Sehr geehrte Frau Duftner,

Sie haben den neuen ÖGR Arbeitskreis FAIR (Female Advancement In Rheumatology) gegründet.

Worin genau besteht die Notwendigkeit für diesen Arbeitskreis?


In der Rheumatologie Österreichs können wir, genau wie in anderen Fachdisziplinen der Medizin, das Phänomen der „gläsernen Decke“ beobachten – nur vereinzelte rheumatologisch tätige Kolleginnen können eine Habilitation vorweisen oder nehmen eine Führungsposition ein. Gezielte Maßnahmen sind daher notwendig, um diesem Trend aktiv entgegenzuwirken.


Welche Ziele haben Sie sich für den Arbeitskreis gesteckt?


Für den beruflichen Erfolg ist nicht allein die fachliche Qualifikation ausschlaggebend, sondern auch fördernde und unterstützende Beziehungen maßgebend. Daher gilt Mentoring als bewährtes Instrument von Karriereförderung. Neben der Etablierung eines Mentoring-Programms möchten wir mit jährlichen Weiterbildungsangeboten nicht nur Fachkompetenz vermitteln, sondern auch einen Rahmen zur Förderung von Netzwerken bieten. Zudem streben wir die Etablierung von gezielten ÖGR Frauenförderungs-Preisen an, um gezielt wissenschaftliche Frauenkarrieren und den Wiedereinstieg nach Karenz zu fördern. Zudem sind Umfragen zum Ist-Zustand und eine Bedarfserhebung geplant, um in Zukunft gezielter Maßnahmen zu setzen.

 

Welche Mitglieder hat der Arbeitskreis?

 

Wir sind eine bunt zusammengewürfelte Gruppe aus habilitierten RheumatologInnen der österreichischen Medizinischen Universitäten sowie KollegInnen mit Leitungsfunktionen in Österreich und Südtirol. Besonders freut uns, dass wir Frau Univ.-Prof. Dr. Margerethe Hochleitner, Professorin für Gender Medizin der MUI, eine Vorreiterin im Frauenempowerment mit großer Expertise in der Etablierung von Mentoring-Programmen für die Mitarbeit an unserem Arbeitskreis gewinnen konnten. Ebenfalls war es uns sehr wichtig, dass nicht nur Frauen im Arbeitskreis vertreten sind, sondern auch die männliche Sichtweise durch 2 führungserfahrene Kollegen mit Herrn Prim. Univ.-Prof. Dr. K. Redlich und Herrn Assoz. Prof. PD Dr. C. Dejaco, PhD/MBA im Arbeitskreis vertreten sind.
Wie auch bei anderen Arbeitskreisen der ÖGR, soll bei der FAIR-Task-Force die Arbeitskreisleitung alle 2 Jahre rotieren, um zu gewährleisten, dass die verschiedenen Interessensbereiche der Gruppe ausgeglichen repräsentiert sind.

 

Zu Ihnen persönlich:
Wo sind Sie beschäftigt?

 

Ich arbeite an der Universitätsklinik f. Innere Medizin II (Infektiologie, Immunologie, Tropenmedizin, Rheumatologie, Pneumologie) der MUI/Tirol Kliniken unter Herrn o.-Univ.-Prof. Dr. G. Weiss.

 

Wie sind Sie zu diesem Thema gekommen?

 

Vor allem aus persönlichen Erfahrungen - als Mutter von 4 Kindern und sehr großem wissenschaftlichen Interesse war und bin ich ständig mit der Herausforderung konfrontiert, Familie und die Umsetzung beruflicher Ziele sowie wissenschaftlicher Projekte unter „einen Hut“ zu bringen. Mir ist es ein großes Anliegen, Frauen in der Karriereentwicklung zu unterstützen und rheumatologisch tätige Kolleginnen liegen mir da natürlich besonders am Herzen. Zum Ziel der „Gleichwertigkeit“ ist eine „Gleichbehandlung“ nicht ausreichend, es müssen gezielte Maßnahmen zur konkreten Verwirklichung unserer Ziele gesetzt werden. In der Rheumatologie gibt es diesbzgl. wie bereits ausgeführt sehr großen Nachholbedarf.

 

Die ÖGR wünscht Ihnen viel Erfolg für die Arbeit im neuen Arbeitskreis!

 

Mitarbeiter:

  • Prim. Dr. Elke Böttcher, Humanomed Zentrum Althofen, Althofen
  • Prim. Assoz. Prof. PD Dr. Christian Dejaco, MBA; Landesweiter Dienst für Rheumatologie, Südtiroler Sanitätsbetrieb, Krankenhaus Bruneck, Bruneck, Italien
  • PD Dr. Christina Duftner, PhD; Univ.-Klinik f. Innere Medizin II, Tirol Kliniken/MUI, Innsbruck
  • Prim. Dr. Gabriele Eberl, Kurzentrum Ludwigstorff GmbH, Bad Deutsch-Altenburg
  • Univ.-Prof. PD Dr. Ruth Fritsch-Stork, PhD; Hanusch Krankenhaus, WGKK und Medizinische Fakultät Sigmund Freud Universität Wien, Wien
  • ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. Roswitha Gruber-Sgonc, Institut für Pathophysiologie, Biozentrum, MUI, Innsbruck
  • Univ.-Prof. Dr. M. Hochleitner, Koordinationsstelle für Gleichstellung, Frauenförderung und Geschlechterforschung, MUI, Innsbruck
  • PD Dr. Florentine Moazedi-Fürst, Klin. Abteilung für Rheumatologie und Immunologie, MUG, Graz
  • Prim. Dr. Monika Mustak-Blagusz, MBA; Versicherungsanstalt für Eisenbahnen und Bergbau VAEB, Wien
  • Prim. PD Dr. Valerie Nell-Duxneuner, Klinikum Peterhof, Baden bei Wien
  • PD Dr. Monika Schöls, Freyung 6, Wien
  • Dr. A. Puchner, Department für Innere Medizin III, Abteilung f. Rheumatologie, MUW, Wien
  • PD Dr. Helga Radner, Department für Innere Medizin III, Abteilung f. Rheumatologie, MUW, Wien
  • Prim. Univ.-Prof. Dr. Kurt Redlich, 2. Medizinische Abteilung - Zentrum für Diagnostik und Therapie rheumatischer Erkrankungen, KH Hietzing, Wien
  • OÄ Dr. Judith Sautner, Landesklinikum Korneuburg – Stockerau, Standort Stockerau, Stockerau
  • Prim. Dr. Christa Oliveira-Sittenthaler, SKA-RZ Laab im Walde, Laab im Walde
  • Univ.-Prof. Dr. Tanja Stamm, PhD; Center for Medical Statistics, Informatics and Intelligent Systems, Outcome Research, MUW, Wien
  • Prim. Dr. Andrea Studnicka-Benke, Gesundheitseinrichtung Bad Hofgastein, Bad Hofgastein
  • PD Dr. Annamaria Wolf, Univ.-Klinik f. Innere Medizin II, MUI, Innsbruck

Ziele

  • Verbesserung der Karrierechancen von Frauen und Erhöhung des Anteils weiblicher Führungskräfte in der Rheumatologie Österreichs
  • Förderung der akademischen Laufbahn engagierter Nachwuchswissenschafterinnen
  • Aufbau und Zugang zu Netzwerken für Frauen in der Rheumatologie

Umsetzung

Mentoring Programm, Weiterbildung, Networking, Preise, Umfrage

 

1. FAIR Mentoring Programm

Für den beruflichen Erfolg ist nicht allein die fachliche Qualifikation ausschlaggebend, sondern auch fördernde und unterstützende Beziehungen maßgebend. Daher gilt Mentoring als bewährtes Instrument von Karriereförderung. Der Focus des ÖGR FAIR Mentoring-Programms liegt zum einen auf der Förderung von wissenschaftlichen, zum anderen auf der Förderung von klinischen Frauenkarrieren in der Rheumatologie. Die TeilnehmerInnen sollen bei der Planung und Entwicklung ihrer wissenschaftlichen Karrieren unterstützt werden und von einer nachhaltigen Vernetzung sowie (Self-) Empowerment profitieren. Dazu werden eine erfolgreiche Professorin/erfahrene Führungspersönlichkeit und ein Mentee an den jeweiligen Medizinischen Universitäten zwei Jahre als Tandem zusammengespannt, um miteinander bestmögliche Lösungen für die ganz persönlichen Problemstellungen in der Karriereentwicklung zu erarbeiten. Das gezielte Sichtbarmachen erfolgreicher (weiblicher) Vorbilder bzw. Rollenmodelle und die Unterstützung von Kontakt- und Kooperationsmöglichkeiten soll den Aufbau von frauenspezifischen Beziehungssystemen im Bereich der Rheumatologie fördern und den Transfer von Erfahrungswissen, Austausch und Reflexion ermöglichen.

 

Mentorinnen

 

wissenschaftlich klinisch
PD Dr. Christina Duftner Prim. Dr. Gabriele Eberl
ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. Roswitha Gruber-Sgonc Prim. Dr. Christa Oliveira-Sittenthaler
Prim. PD Dr. Valerie Nell-Duxneuner Prim. Dr. Monika Mustak-Blagusz
PD Dr. Ruth Fritsch-Stork OÄ Dr. Judith Sautner
PD Dr. Florentine Moazedi-Fürst Prim. Dr. Andrea Studnicka-Benke
PD Dr. Helga Radner  
Dr. Antonia Puchner  
PD Dr. Monika Schöls  
Univ.-Prof. Dr. Tanja Stamm, PhD  
PD Dr. Annamaria Wolf  

 

2. Weiterbildung + Netzwerktreffen


Einmal jährlich ist ein FAIR-Netzwerktreffen geplant u.a. mit Weiterbildungsangeboten zur Vermittlung und Training laufbahnrelevanter Schlüsselkompetenzen und Soft Skills (z.B. Kommunikation, Rhetorik & Selbstpräsentation, Konfliktmanagement, Karrieretraining, Führung & Coaching, strategisches Verhandeln für Wissenschafterinnen/medizinischen Führungspersönlichkeiten).

 

3. Einrichtung FAIR Plattform Homepage ÖGR


• Wissenschaftl. Projektbörse
• Wissenschaftliche Datenbanken zur erleichterten Umsetzung wissenschaftlicher Projekte
• Literatur- und Präsentationspools

Die ÖGR im Gespräch mit PD Dr. Christina Duftner, PhD, der Gründerin des neuen ÖGR Arbeitskreises „FAIR“

Sehr geehrte Frau Duftner,

Sie haben den neuen ÖGR Arbeitskreis FAIR (Female Advancement In Rheumatology) gegründet.

Worin genau besteht die Notwendigkeit für diesen Arbeitskreis?


In der Rheumatologie Österreichs können wir, genau wie in anderen Fachdisziplinen der Medizin, das Phänomen der „gläsernen Decke“ beobachten – nur vereinzelte rheumatologisch tätige Kolleginnen können eine Habilitation vorweisen oder nehmen eine Führungsposition ein. Gezielte Maßnahmen sind daher notwendig, um diesem Trend aktiv entgegenzuwirken.


Welche Ziele haben Sie sich für den Arbeitskreis gesteckt?


Für den beruflichen Erfolg ist nicht allein die fachliche Qualifikation ausschlaggebend, sondern auch fördernde und unterstützende Beziehungen maßgebend. Daher gilt Mentoring als bewährtes Instrument von Karriereförderung. Neben der Etablierung eines Mentoring-Programms möchten wir mit jährlichen Weiterbildungsangeboten nicht nur Fachkompetenz vermitteln, sondern auch einen Rahmen zur Förderung von Netzwerken bieten. Zudem streben wir die Etablierung von gezielten ÖGR Frauenförderungs-Preisen an, um gezielt wissenschaftliche Frauenkarrieren und den Wiedereinstieg nach Karenz zu fördern. Zudem sind Umfragen zum Ist-Zustand und eine Bedarfserhebung geplant, um in Zukunft gezielter Maßnahmen zu setzen.

 

Welche Mitglieder hat der Arbeitskreis?

 

Wir sind eine bunt zusammengewürfelte Gruppe aus habilitierten RheumatologInnen der österreichischen Medizinischen Universitäten sowie KollegInnen mit Leitungsfunktionen in Österreich und Südtirol. Besonders freut uns, dass wir Frau Univ.-Prof. Dr. Margerethe Hochleitner, Professorin für Gender Medizin der MUI, eine Vorreiterin im Frauenempowerment mit großer Expertise in der Etablierung von Mentoring-Programmen für die Mitarbeit an unserem Arbeitskreis gewinnen konnten. Ebenfalls war es uns sehr wichtig, dass nicht nur Frauen im Arbeitskreis vertreten sind, sondern auch die männliche Sichtweise durch 2 führungserfahrene Kollegen mit Herrn Prim. Univ.-Prof. Dr. K. Redlich und Herrn Assoz. Prof. PD Dr. C. Dejaco, PhD/MBA im Arbeitskreis vertreten sind.
Wie auch bei anderen Arbeitskreisen der ÖGR, soll bei der FAIR-Task-Force die Arbeitskreisleitung alle 2 Jahre rotieren, um zu gewährleisten, dass die verschiedenen Interessensbereiche der Gruppe ausgeglichen repräsentiert sind.

 

Zu Ihnen persönlich:
Wo sind Sie beschäftigt?

 

Ich arbeite an der Universitätsklinik f. Innere Medizin II (Infektiologie, Immunologie, Tropenmedizin, Rheumatologie, Pneumologie) der MUI/Tirol Kliniken unter Herrn o.-Univ.-Prof. Dr. G. Weiss.

 

Wie sind Sie zu diesem Thema gekommen?

 

Vor allem aus persönlichen Erfahrungen - als Mutter von 4 Kindern und sehr großem wissenschaftlichen Interesse war und bin ich ständig mit der Herausforderung konfrontiert, Familie und die Umsetzung beruflicher Ziele sowie wissenschaftlicher Projekte unter „einen Hut“ zu bringen. Mir ist es ein großes Anliegen, Frauen in der Karriereentwicklung zu unterstützen und rheumatologisch tätige Kolleginnen liegen mir da natürlich besonders am Herzen. Zum Ziel der „Gleichwertigkeit“ ist eine „Gleichbehandlung“ nicht ausreichend, es müssen gezielte Maßnahmen zur konkreten Verwirklichung unserer Ziele gesetzt werden. In der Rheumatologie gibt es diesbzgl. wie bereits ausgeführt sehr großen Nachholbedarf.

 

Die ÖGR wünscht Ihnen viel Erfolg für die Arbeit im neuen Arbeitskreis!