Interview mit Univ.-Prof. Dr. Albrecht Falkenbach
Die ÖGR im Gespräch mit Univ.-Prof. Dr. Albrecht Falkenbach

Sehr geehrter Herr Falkenbach,


Sie sind Leiter/in des ÖGR Arbeitskreises für Rehabilitation. Worin genau besteht die Notwendigkeit für diesen Arbeitskreis?

Die Rehabilitation nimmt auch nach den erweiterten Möglichkeiten der medikamentösen Therapie einen großen Stellenwert im Gesamtbetreuungskonzept der Patienten mit rheumatologischen Erkrankungen ein. Hier sind insbesondere Patientenschulungen und Maßnahmen zur Beseitigung funktioneller Defizite zu nennen. Um diese Thematik kümmert sich der Arbeitskreis. In guter Tradition der klinischen Medizin ist das Ziel jeglicher Interventionen letztlich die bestmögliche Partizipation des Patienten. Gerade in Zeiten zunehmender Spezialisierung gilt es, daran zu erinnern. Auch das sieht der Arbeitskreis als seine Aufgabe an.

 

Welche Ziele haben Sie sich für den Arbeitskreis gesteckt?

 

Wir möchten dringliche Fragen im Zusammenhang mit der Rehabilitation identifizieren und bestmöglich einer Beantwortung zuführen. Kenntnisse in der Rehabilitation sollen in Medizinerkreisen und in der Öffentlichkeit weiterverbreitet werden. Durch Stellungnahmen zu aktuellen Themen und Zukunftsthemen wollen wir zur besseren Orientierung von Entscheidungsträgern beitragen. Als Arbeitskreis innerhalb der ÖGR verstehen wir uns selbstverständlich auch als Berater des Vorstandes in allen Fragen der Rehabilitation.

 

Welche Mitglieder hat der Arbeitskreis?

 

Alle Mitglieder haben eine lange klinische Erfahrung sowohl in der Rheumatologie als auch in der Rehabilitation. Sie sind FachärztInnen für Innere Medizin, Physikalische Medizin und/oder Orthopädie. Alle MitgliederInnen des Arbeitskreises sind in leitenden Positionen im universitären Bereich oder in Rehabilitationskliniken tätig.

 

Zu Ihnen persönlich:
Wo sind Sie beschäftigt?

Seit 15 Jahren bin ich der ärztliche Leiter der Sonderkrankenanstalt Rehabilitationszentrum der Pensionsversicherung.

 

Wie sind Sie zu diesem Thema gekommen?

 

Meine Ausbildungen in Innerer Medizin und Physikalischer Medizin sowie meine wissenschaftlichen Aktivitäten haben mich schon früh zu der Thematik geführt. Die eindeutige Patientenorientierung steht für mich weiterhin im Vordergrund.

 

Viel Erfolg für Ihre Arbeit im Arbeitskreis!

Rehabilitation in der Rheumatologie

AK-Leiter:

Univ.-Prof. Dr. Albrecht Falkenbach, SKA der PVA Bad Ischl

 

AK-Leiter-Stv.:

Univ.-Prof. Dr. Erich Mur, Univ.-Klinik Innsbruck, Institut für Physikalische Medizin und Rehabilitation

 

Sekretär:

Univ.-Doz. Dr. Werner Kullich (L. Boltzmann Department für Rehabilitation Saalfelden)

 

weitere AK-Mitglieder:

Ziele
Ziele
  • Die Arbeitsgruppe Rehabilitation der ÖGR stellt sich als Gremium von Fachspezialisten für Rehabilitation aus den Bereichen Physikalische Medizin, Orthopädie und Orthopädische Chirurgie sowie Innere Medizin – Rheumatologie vor und hat sich zum Ziel gesetzt, zu aktuellen rehabilitationsspezifischen Fragen des Bewegungs- und Stützapparates Stellung zu nehmen.
  • stationäre und ambulante Rehabilitation
  • Zuweisungen zur Rehabilitation unter Berücksichtigung des Katalogs der „International Classification of Function“ mit Inkludierung von Rehabilitationspotential, Rehabilitationsfähigkeit und Rehabilitationszielen.
  • Scores (outcome parameter) in der Rehabilitation
  • Geschlechtsspezifische Aspekte der Rehabilitation
  • Qualitätssicherung
  • Wahrnehmung der Rehabilitation in der Öffentlichkeit
  • Ausbildung (Studium und postpromotionell) in der Rehabilitation
  • Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Experten(gruppen) der Rehabilitation
Bisherige Aktivitäten
Bisherige Aktivitäten
  • Leitlinien des Arbeitskreises Rehabilitation in der Rheumatologie der ÖGR, Leitlinien und Empfehlungen zur Qualitätssicherung in der Rehabilitation für den Bereich Stütz- und Bewegungsapparat (Schwerpunkt Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises) nach den Anforderungen an die Struktur, den Prozessablauf und die Ergebnisevaluation, Februar 2012, PDF
  • Die Aktivitäten der Arbeitsgruppe umfassten regelmäßige Treffen mit Diskussion aktueller Fragestellungen auf dem Gebiet der Rehabilitation des Bewegungs- und Stützapparates, Erstellung von Konsensuspapieren und die Organisation und Durchführung mehrerer Expertengespräche, deren Ergebnisse zum Großteil in Tagungsbänden veröffentlicht wurden.
  • Rehabilitation bei Läsionen der Rotatorenmanschette und postoperative Rehabilitation nach Eingriffen an der Rotatorenmanschette
  • Rehabilitation bei chronischer Polyarthritis
  • Rehabilitation beim chronisch unspezifischen Kreuzschmerz
  • Rehabilitation nach Operationen der Lendenwirbelsäule
  • Rehabilitation der Halswirbelsäule
  • Rehabilitation nach Gelenksersatz
  • Eine Expertengruppe des Arbeitskreises Rehabilitation hat Empfehlungen zum optimalen Zeitpunkt für den Beginn einer stationären Rehabilitation ausgearbeitet, mit denen eine bestmögliche Wirksamkeit stationärer Rehabilitationsmaßnahmen gewährleistet werden kann.
    Publikation: Kullich W., Mur E., Falkenbach A., Wagner E. Was ist der richtige Zeitpunkt für die Rehabilitation des Stütz- und Bewegungsapparates? J Miner Stoffwechs Muskuloskelet Erkrank 22(4) 120-121 (2015) - PDF
  • Posterpräsentation über den optimalen Zeitpunkt der Rehabilitation bei der ÖGR-Jahrestagung 2015 - PDF
  • Posterpräsentation zu dem Thema „Welche Änderungen wären für eine optimale Rehabilitation der Zukunft 2030 wünschenswert?“, präsentiert bei der ÖGR-Jahrestagung 2016 - PDF
  • Posterpräsentation zu dem Thema "Aktueller Stellenwert der stationären Rehabilitation im Management von PatientInnen mit RA ", präsentiert bei der ÖGR-Jahrestagung 2017 - PDF
  • Posterpräsentation zu dem Thema „Inpatient Shoulder Rehabilitation – Success and Sustainability of a Multidisciplinary Rehabilitation Program“, präsentiert bei derJahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Rheumatologie und Rehabilitation 2017 - PDF
  • Posterpräsentation zu dem Thema „Untersuchungen zur Nachhaltigkeit der stationären Rehabilitation nach Beinamputation und Etablierung einer Gangschulung als Reha-Komponente”, präsentiert bei der 123. Jahrestagung der Dt. Gesellschaft für Physikalische Medizin und Rehabilitation in Jena, 2018 - PDF
  • Posterpräsentation zu dem Thema "Zuweisung zur Rehabilitation - Welche Informationen sind für den dort betreuenden Arzt besonders wichtig?", präsentiert bei der ÖGR -Jahrestagung 2018 - PDF
Weitere Informationen und Links
Weitere Informationen und Links
Die ÖGR im Gespräch mit Univ.-Prof. Dr. Albrecht Falkenbach

Sehr geehrter Herr Falkenbach,


Sie sind Leiter/in des ÖGR Arbeitskreises für Rehabilitation. Worin genau besteht die Notwendigkeit für diesen Arbeitskreis?

Die Rehabilitation nimmt auch nach den erweiterten Möglichkeiten der medikamentösen Therapie einen großen Stellenwert im Gesamtbetreuungskonzept der Patienten mit rheumatologischen Erkrankungen ein. Hier sind insbesondere Patientenschulungen und Maßnahmen zur Beseitigung funktioneller Defizite zu nennen. Um diese Thematik kümmert sich der Arbeitskreis. In guter Tradition der klinischen Medizin ist das Ziel jeglicher Interventionen letztlich die bestmögliche Partizipation des Patienten. Gerade in Zeiten zunehmender Spezialisierung gilt es, daran zu erinnern. Auch das sieht der Arbeitskreis als seine Aufgabe an.

 

Welche Ziele haben Sie sich für den Arbeitskreis gesteckt?

 

Wir möchten dringliche Fragen im Zusammenhang mit der Rehabilitation identifizieren und bestmöglich einer Beantwortung zuführen. Kenntnisse in der Rehabilitation sollen in Medizinerkreisen und in der Öffentlichkeit weiterverbreitet werden. Durch Stellungnahmen zu aktuellen Themen und Zukunftsthemen wollen wir zur besseren Orientierung von Entscheidungsträgern beitragen. Als Arbeitskreis innerhalb der ÖGR verstehen wir uns selbstverständlich auch als Berater des Vorstandes in allen Fragen der Rehabilitation.

 

Welche Mitglieder hat der Arbeitskreis?

 

Alle Mitglieder haben eine lange klinische Erfahrung sowohl in der Rheumatologie als auch in der Rehabilitation. Sie sind FachärztInnen für Innere Medizin, Physikalische Medizin und/oder Orthopädie. Alle MitgliederInnen des Arbeitskreises sind in leitenden Positionen im universitären Bereich oder in Rehabilitationskliniken tätig.

 

Zu Ihnen persönlich:
Wo sind Sie beschäftigt?

Seit 15 Jahren bin ich der ärztliche Leiter der Sonderkrankenanstalt Rehabilitationszentrum der Pensionsversicherung.

 

Wie sind Sie zu diesem Thema gekommen?

 

Meine Ausbildungen in Innerer Medizin und Physikalischer Medizin sowie meine wissenschaftlichen Aktivitäten haben mich schon früh zu der Thematik geführt. Die eindeutige Patientenorientierung steht für mich weiterhin im Vordergrund.

 

Viel Erfolg für Ihre Arbeit im Arbeitskreis!

AK-Leiter:

Univ.-Prof. Dr. Albrecht Falkenbach, SKA der PVA Bad Ischl

 

AK-Leiter-Stv.:

Univ.-Prof. Dr. Erich Mur, Univ.-Klinik Innsbruck, Institut für Physikalische Medizin und Rehabilitation

 

Sekretär:

Univ.-Doz. Dr. Werner Kullich (L. Boltzmann Department für Rehabilitation Saalfelden)

 

weitere AK-Mitglieder:

Ziele
  • Die Arbeitsgruppe Rehabilitation der ÖGR stellt sich als Gremium von Fachspezialisten für Rehabilitation aus den Bereichen Physikalische Medizin, Orthopädie und Orthopädische Chirurgie sowie Innere Medizin – Rheumatologie vor und hat sich zum Ziel gesetzt, zu aktuellen rehabilitationsspezifischen Fragen des Bewegungs- und Stützapparates Stellung zu nehmen.
  • stationäre und ambulante Rehabilitation
  • Zuweisungen zur Rehabilitation unter Berücksichtigung des Katalogs der „International Classification of Function“ mit Inkludierung von Rehabilitationspotential, Rehabilitationsfähigkeit und Rehabilitationszielen.
  • Scores (outcome parameter) in der Rehabilitation
  • Geschlechtsspezifische Aspekte der Rehabilitation
  • Qualitätssicherung
  • Wahrnehmung der Rehabilitation in der Öffentlichkeit
  • Ausbildung (Studium und postpromotionell) in der Rehabilitation
  • Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Experten(gruppen) der Rehabilitation
Bisherige Aktivitäten
  • Leitlinien des Arbeitskreises Rehabilitation in der Rheumatologie der ÖGR, Leitlinien und Empfehlungen zur Qualitätssicherung in der Rehabilitation für den Bereich Stütz- und Bewegungsapparat (Schwerpunkt Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises) nach den Anforderungen an die Struktur, den Prozessablauf und die Ergebnisevaluation, Februar 2012, PDF
  • Die Aktivitäten der Arbeitsgruppe umfassten regelmäßige Treffen mit Diskussion aktueller Fragestellungen auf dem Gebiet der Rehabilitation des Bewegungs- und Stützapparates, Erstellung von Konsensuspapieren und die Organisation und Durchführung mehrerer Expertengespräche, deren Ergebnisse zum Großteil in Tagungsbänden veröffentlicht wurden.
  • Rehabilitation bei Läsionen der Rotatorenmanschette und postoperative Rehabilitation nach Eingriffen an der Rotatorenmanschette
  • Rehabilitation bei chronischer Polyarthritis
  • Rehabilitation beim chronisch unspezifischen Kreuzschmerz
  • Rehabilitation nach Operationen der Lendenwirbelsäule
  • Rehabilitation der Halswirbelsäule
  • Rehabilitation nach Gelenksersatz
  • Eine Expertengruppe des Arbeitskreises Rehabilitation hat Empfehlungen zum optimalen Zeitpunkt für den Beginn einer stationären Rehabilitation ausgearbeitet, mit denen eine bestmögliche Wirksamkeit stationärer Rehabilitationsmaßnahmen gewährleistet werden kann.
    Publikation: Kullich W., Mur E., Falkenbach A., Wagner E. Was ist der richtige Zeitpunkt für die Rehabilitation des Stütz- und Bewegungsapparates? J Miner Stoffwechs Muskuloskelet Erkrank 22(4) 120-121 (2015) - PDF
  • Posterpräsentation über den optimalen Zeitpunkt der Rehabilitation bei der ÖGR-Jahrestagung 2015 - PDF
  • Posterpräsentation zu dem Thema „Welche Änderungen wären für eine optimale Rehabilitation der Zukunft 2030 wünschenswert?“, präsentiert bei der ÖGR-Jahrestagung 2016 - PDF
  • Posterpräsentation zu dem Thema "Aktueller Stellenwert der stationären Rehabilitation im Management von PatientInnen mit RA ", präsentiert bei der ÖGR-Jahrestagung 2017 - PDF
  • Posterpräsentation zu dem Thema „Inpatient Shoulder Rehabilitation – Success and Sustainability of a Multidisciplinary Rehabilitation Program“, präsentiert bei derJahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Rheumatologie und Rehabilitation 2017 - PDF
  • Posterpräsentation zu dem Thema „Untersuchungen zur Nachhaltigkeit der stationären Rehabilitation nach Beinamputation und Etablierung einer Gangschulung als Reha-Komponente”, präsentiert bei der 123. Jahrestagung der Dt. Gesellschaft für Physikalische Medizin und Rehabilitation in Jena, 2018 - PDF
  • Posterpräsentation zu dem Thema "Zuweisung zur Rehabilitation - Welche Informationen sind für den dort betreuenden Arzt besonders wichtig?", präsentiert bei der ÖGR -Jahrestagung 2018 - PDF
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