Vorstand

Vorstandsmitglieder der ÖGR

Präsident

Prim. Univ.Prof. Dr. Kurt Redlich

KH Hietzing mit Neurolog. Zentrum Rosenhügel; 2. Med. Abt;
Zentrum f. Diagnostik u. Therapie rheum. Erkrankungen
Tel: +43 1 80110 3173
kurt.redlich@wien.kav.at

 

Geschäftsführerin

Prim. Priv.-Doz. Dr Valerie Nell-Duxneuner

Klinikum Peterhof
Sauerhofstrasse 9-15
2500 Baden
Tel: +43 2252 48 177
valerie.nell-duxneuner@noegkk.at

 

1. Vizepräsident („Past-President“)

Dr. Rudolf Puchner, MSc MBA

Ordination:
Freiung 19
4600 Wels
Tel: +43 (0)7242 70625
rudolf.puchner@cc-net.at

 
 

2. Vizepräsidentin

OÄ Dr. Judith Sautner

Landesklinikum Weinviertel Stockerau
2. Med. Abteilung
Landstraße 18
2000 Stockerau
Tel: +43 2266 9004 22851
Fax: +43 (0)2266 9004 49818
judith.sautner90@gmail.com

 

Finanzreferentin

Dr. Antonia Puchner

Universitätsklinik Innere Med III
Klin Abt f Rheumatologie
Währinger Gürtel 18-20, 1090 Wien
Tel: +43 1 40400 4300
antonia.puchner@meduniwien.ac.at

 

Leiter Sektion Wissenschaft

Univ.-Prof. Dr. Clemens Scheinecker, MBA

Universitätsklinik Innere Med III
Klin Abt f Rheumatologie
Währinger Gürtel 18-20, 1090 Wien
Tel: +43 1 40400 4300
clemens.scheinecker@meduniwien.ac.at

 

Leiter Sektion Patienten-partnerschaft

Priv.-Doz. OA Dr. Josef Hermann

Klinische Abteilung für Rheumatologie und Immunologie
Universitätsklinik für Innere Medizin
Auenbruggerplatz 15, 8036 Graz
Tel: +43 316 385 80248
josef.hermann@medunigraz.at

 

Leiter Sektion berufliche Interessenvertretung

Priv.-Doz. Dr. Babak Yazdani-Biuki

Tel: +43 3382 54178
office@yazdani.cc

 

Leiter Sektion Kooperationen

Univ.-Doz. Dr. Johann Gruber

Universitätsklinik für Innere Medizin II
Rheumatologie
Anichstraße 35
6020 Innsbruck
Tel: +43 (0)512 504 80382
Fax: +43 (0)512 504 6780382
johann.gruber@i-med.ac.at

 

Vorstandsmitglied

Assoz. Prof. Priv.-Doz. Dr. Christian Dejaco, Ph.D., MBA

Dienst für Rheumatologie | Servizio di reumatologia
Südtiroler Sanitätsbetrieb | Azienda Sanitaria dell'Alto Adige
Krankenhaus Bruneck | Ospedale di Brunico
39031 Bruneck | Brunico (ITA)
und
Medizinische Universität Graz
8036 Graz (Ö)
Tel.: +39-0474-581862
christian.dejaco@sabes.it

 

Vorstandsmitglied

DDr. Christina Duftner

Universitätsklinik für Innere Medizin II
Rheumatologie
Anichstraße 35
6020 Innsbruck
christina.duftner@gmx.at

 
 
 

Vorstandsmitglied

Priv.-Doz. Dr. Jochen Zwerina

1. Medizinische Abteilung und
Ludwig Boltzmann Institut für Osteologie
Hanusch Krankenhaus
Heinrich-Collin-Str. 30
1140 Wien
Tel: +43 (0)1 91021 85730
jochen.zwerina@osteologie.at

 
Interview Priv.-Doz.Dr. Nell-Duxneuner
Priv.-Doz.Dr. Valerie Nell-Duxneuner im ÖGR - Interview

Sehr geehrte Frau Priv.Doz. Nell-Duxneuner. Sie sind seit kurzem Geschäftsführerin der Österreichischen Gesellschaft für Rheumatologie und Rehabilitation.

Worin besteht die Rolle der Geschäftsführung?

Die Geschäftsführung hat in meinem Verständnis vor allem eine koordinierende Rolle. Wir wollen als Vorstand gemeinsam das Ziel erreichen, Initiativen, die neue Erkenntnisse in der Rheumatologie generieren oder Wissen vermitteln, zu fördern. Wir wollen dafür national und international mit Patienten, Kollegen und anderen Fachgruppen und Professionen zusammenarbeiten. Bei diesen Kooperationen geht es viel um den Aufbau oder die Betreuung bestehender Netzwerke, wobei den einzelnen Vorstandsmitgliedern hier gezielte Funktionen zukommen. Als Geschäftsführerin sehe ich meine Aufgabe im Vernetzen und aktiven Mitgestalten der Initiativen.

Wo sind sie derzeit tätig und in welcher Funktion?

Ich bin mit Leib und Seele Rheumatologin. Während und nach meiner Ausbildung im AKH und im Hanusch Krankenhaus habe ich mich auf die Behandlung der frühen rheumatoiden Arthritis spezialisiert. Seit ein paar Jahren bin ich ärztliche Leiterin im Klinikum Peterhof der Niederösterreichischen Gebietskrankenkasse in Baden bei Wien. Wir sind eine Rehabilitationsklinik, die sich schon seit 30 Jahren auf die Behandlung von PatientInnen mit orthopädischen und entzündlichen Gelenkerkrankungen spezialisiert hat.

Welche Akzente möchten Sie in der ÖGR setzen?

In der kommenden Funktionsperiode möchten wir die ÖGR noch mehr als Plattform der Vernetzung ausbauen. Wir wollen auch den akademischen Nachwuchs weiter fördern und deren Interesse an der Rheumatologie wecken. Ein weiterer Schwerpunkt wird sein, die finanzielle Basis der ÖGR nachhaltig zu sichern.

Wie sind Sie in die ÖGR gekommen?

Schon vor Beginn meines Studiums wollte ich Rheumatologin werden. Somit war ich auch von Anfang an mit den Aktivitäten der ÖGR vertraut. Die Jahrestagung war für mich ein jährlicher Fixpunkt. Nicht nur ist unsere Jahrestagung eine der besten Möglichkeiten für alle RheumatologInnen und Health Care Professionals uptodate zu bleiben, vor allem ist es aber eine Veranstaltung an der man sich in netten Rahmen trifft und sich austauschen kann. Vor zwei Jahren habe ich begonnen, in der ÖGR auch im Vorstand aktiv zu werden, so war ich die letzten zwei Jahre Kassier unserer Gesellschaft und habe somit die Aktivitäten sehr genau „von innen“ kennengelernt.

Was bietet die ÖGR jungen KollegInnen?

Die Jahrestagung ist für junge KollegInnen sicherlich eine großartige Fortbildung, auf der sie ein herausragendes Programm noch dazu umsonst besuchen können. Dafür muss das Interesse aber schon bestehen... wir haben in den letzten Jahren schon speziell fokussiert auf unseren rheumatologischen Nachwuchs mit einer Visibility Kampagne in einem eigenen Arbeitskreis um unsere Initiativen auch in modernen Medien zu transportieren. Und es wurde vor 2 Jahren die Summer School ins Leben gerufen, die Studierenden einen wunderbaren Einblick in unser Fachgebiet ermöglicht. Nicht zuletzt hat die Modernisierung unserer Homepage auch das Ziel verfolgt, hier eine bessere und attraktivere Anlaufstelle darzustellen.

Vielen Dank für das Interview, wir wünschen Ihnen als Geschäftsführerin der ÖGR alles Gute!

Interview mit Univ.Prof. Dr. Daniel Aletaha
Univ.Prof. Dr. Daniel Aletaha im ÖGR-Interview

Sehr geehrter Herr Univ.Prof. Dr. Daniel Aletaha,

Sie sind Leiter der Abteilung für Rheumatologie der medizinischen Universität Wien
Seit wann sind Sie Leiter der Abteilung?

 

Seit 1.7.2019

 

Wie viele Mitarbeiter hat Ihre Abteilung? Wie viele davon sind Rheumatologen?

 

25 akademische Mitarbeiter, davon 19 ärztliche Mitarbeiter, davon sind 13 Fachärzte, davon 8 Rheumatologen, davon 7 Oberärzte.

 

Wird and Ihrer Abteilung geforscht? Wenn ja, wie lässt sich der klinische Alltag und Forschung verknüpfen?

 

Ja. Die Forschung ist eine essentieller Teil des akademischen Alltags. Durch Forschung und internationalen Austausch kann sichergestellt werden, dass auch die klinische Versorgung am Puls der Zeit ist. Die Forschung an unserer Abteilung ist Grundlagen- und Anwendungs- orientiert.

 

Wie möchten Sie die Rheumatologie an Ihrer Abteilung weiter entwickeln?
Die enormen Sprünge der rheumatologischen Therapie der letzten Jahre waren sensationell. Für uns gilt noch mehr in die für zukünftige Therpien relevante Grundlagenforschung zu investieren, gleichzeitig unsere Forschung am Patienten für möglichst viele Betroffene auch zu einer interessanten und relevanten Option zu machen, Stichwort: innovative klinische Studien.
Die Betreuung von Patienten mit komplexen Systemerkrankungen und deren Abklärung ist eine der Schlüsselaufgaben der akademischen Rheumatologie. Wir wollen auch die Anlaufstelle sein für genau diese unklaren Entzündungskrankheiten.
Die nächsten Jahre werden aber auch im Zeichen stehen, neue Ansätze in den nicht-entzündlichen rheumatischen Erkrankungen, wie der Arthrose, zu finden. Hier lässt die aktuelle Forschung auch auf baldige Fortschritte für Patienten hoffen.

 

Welches besondere Angebot haben Sie für Jungärzte/-innen?

 

Viele der uns anvertrauten Studierenden, die z.B. im letzten Studienjahr an unsere Abteilung kommen, um klinische Praxis zu sammeln, wollen bei uns verlängern. Das ist natürlich ein großes Kompliment an unser gesamtes Team. Wir bieten unseren Assistenzärzten von Beginn eine intensive Einführung in die klinische Rheumatologie, und alle werden auch - je nach Neigung - einem der wissenschaftlichen Teams zugeordnet. Die Freude an beiden Tätigkeiten durch ein gutes Klima von Unterstützung, einem offenen Ohr und Entwicklung von persönlichen Spezialbereichen sehr hochgeschrieben.

 

Wie sehen sie die Rheumatologie in Österreich in 10 Jahren?

 

Viele neue Therapien werden unseren Patienten das Leben leichter machen. Jedoch wird sich die Rheumatologie in Österreich in der Versogung einer immer älter werdenden Bevölkerung personell und infrastrukturell deutlich verbreitern müssen, um dem Anspruch gerecht zu werden, für alle in unserem Land eine frühe Diagnostik und optimale Therapie zur Verfügung zu stellen und unsere Patienten auch gut über den Verlauf ihrer Erkrankung zu monitieren. Auch muss der niedergelassene Rheumatologe ein attraktives Berufsbild werden müssen. Dzt. ist dies außerhalb des Wahlarztsystems kaum möglich. Es ist unsere Aufgabe aufzuzeigen, hier auch aufzuzeigen, und die Politik zu überzeugen. Denn: schlecht behandeltes Rheuma wirkt sich nicht sofort aus, es zeigt sich erst mit vielen Jahren Verspätung. Dann aber spürbar für alle.

 

 

Welche Eigenschaften sollte der für Sie ideale Mitarbeiter haben?

 

Sie sollen brennen vor Neugierde und Kreativität; Menschlichkeit und Layalität zum Team wird bei uns hochgeschrieben. Der ideale Mitarbeiter hat große Freude an der Arbeit- dies zu ermöglichen liegt jedoch auch klar im Aufgabenbereich Mentoren.

 

Einige persönliche Fragen zu Ihnen:
Wo haben Sie Ihre Ausbildung gemacht und an welchen Häusern haben Sie bisher gearbeitet?

 

Seit meiner Dissertation bin ich an der MUW – damals schon im Gebiet Rheumatologie. Mit einer Unterbrechung vvon ca. 2,5 Jahren zwecks Forschungsaufenthalt in den USA, war ich auch durchgehend an dieser Abteilung tätig.

 

Was war Ihnen in Ihrer eigenen Ausbildung am wichtigsten und was hat Sie am meisten beeindruckt?

 

Mich haben immer Kollegen mit umfassendem Wissen begeistert, die Lösungen suchen und nicht Probleme- ich habe immer versucht mich selbst nach diesem Vorbild zu entwickeln: täglich zu lernen und zielorientiert zu handeln, bei der Betreuung von Menschen mit rheumatischen Beschwerdebildern, aber auch in Wissenschaft und Lehre.

 

Welche Gegenstände befinden sich auf Ihrem Schreibtisch?

 

Ein Laptop, ein Bildschirm, ein Telefon, ein Glas Wasser.

 

 

Kooptierte Mitglieder

 

Krankenhaus Hietzing

Dr. Jutta Stieger

 

2. Med. Abteilung, Pav. 3A
Wolkersbergenstrasse 1
1130 Wien
jutta.stieger@gmx.at
jutta.stieger@wienkav.at

 

SMZ Süd - Kaiser-Franz-Josef-Spital

OA Dr. Bernhard Duhm

2. Medizinische Abteilung mit Rheumatologie und Osteologie sowie Akutgeriatrie
Kundratstraße 3
1100 Wien

 

Wilhelminenspital Wien, 5. Med. Abt.

OÄ Dr. Jeanette Wolf

5. Medizinische Abteilung mit Rheumatologie, Stoffwechselerkrankungen und Rehabilitation
Wilhelminenspital der Stadt Wien
Montleartstraße 37
1160 Wien
Tel: +43 (0)1 49150 2508
Fax: +43 (0)1 49150 2509
jeanette.wolf@wienkav.at

Statuten der ÖGR

Statuten der ÖGR

Download > Statuten PDF

Bisherige Präsidenten
Bisherige Präsidenten
1949-1972: Univ.-Prof. Dr. K. Gotsch
1973: Dr. Schindler
1974: Prof. DDr. E. Borkenstein
1974-1978: Univ.-Prof. Dr. C. Steffen
1978-1982: Univ.-Prof. Dr. R. Günther
1982-1986: Prof. Dr. N. Thumb
1986-1990: Prof. Dr. R. Eberl
1990-1992: Prof. Dr. G. Klein
1992-1994: Univ.-Doz. Dr. Karl Chlud
1994-1996: Prof. Dr. G. Kolarz
1996-1998: Prim. Dr. W. Siegmeth
1998-2000: Prim. Doz. Dr. F. Rainer
2000-2002: Prim. Prof. Dr. H. Bröll
2002-2004: Prim. Doz. Dr. A. Dunky
2004-2006: Prim. Univ.-Prof. Dr. J. Smolen
2006-2008: Prim. Univ.-Prof. Dr. W. Graninger
2008-2010: Prim. Priv.-Doz. Dr. B. Leeb
2010-2012: ao. Univ.-Prof. DDr. Manfred Herold
2012-2014: Prim. Dr. Gabriele Eberl MBA
2014-2016: Univ.-Prof. Dr. Klaus Machold
2016-2018: Dr. Rudolf Puchner
Ehrenmitglieder
Ehrenmitglieder

Ehrenmitglieder können Personen werden, die sich besondere Verdienste um die Rheumatologie erworben haben.

 

1953: Prof. Dr. Jarlow, vestorben
1953: Prof. Dr. Nonnenbruch, vestorben
1976: MR Prof. Dr. Wilhelm Freiherr von Blumencron, verstorben 1984
1978: HR Prof. DDr. E. Borkenstein, Leoben, verstorben
1978: Prof. Dr. H. Mathies, D-Abbach-Pesing
1978: Prof. Dr. Klaus Mielke, D-Wiesbaden, verstorben 2009
1982: Prof. Dr. Sitay, Piestany, verstorben
1987: Prof. Dr. Stöber, Wimsbach-Neydharting, verstorben
1988: Prof. Dr. C. Steffen, Wien, verstorben 1989
Prof. DDr. h.c. Hans Jesserer, Wien, verstorben 1999
1989: Prof. Dr. Schilling, D-Mainz
Prof. Dr. Trnavsky, Prag
1992: Prof. Dr. F. Wagenhäuser, verstorben 1999
1993: Prof. Dr. Eberl, Wien, verstorben 2006
Prof. Dr. Hans Georg Fassbender, D-Mainz
Prof. Dr. Béla Gömör, H-Budapest
1995: Prof. Dr. Schattenkirchner, D-München
1999: Prof. Dr. Gernot Kolarz, Baden
Prof. Dr. Henning Zeidler, Deutschland
2009: Prof. Dr. Gert Klein, Graz
2018: ao.Prof. Dr. Manfred Herold, Innsbruck

Medaille der ÖGR (Fellinger-Gotsch-Jesserer-Steffen-Medaille):

Die Verleihung erfolgt an Personen, die sich langjährig, hervorragend wissenschaftlich und/oder organisatorisch bzw. sozial auf dem Gebiet der Rheumatologie betätigt haben; ihre Tätigkeit hat einen Bezug zur Österr. Rheumatologie aufzuweisen.

1994: Prof. DDr. h.c. mult. Karl Fellinger, Wien, verstorben
Prof. DDr. h.c. Hans Jesserer, Wien, verstorben
Prof. Dr. Carl Steffen, Wien, verstorben
Prof. Dr. Karl Gotsch, Graz, verstorben
1996: Prof. PHD MD. Morris Ziff, USA-Dallas, verstorben 2005
Prof. Dr. Bernard Amor, F-Paris
1997: Prof. Dr. Collin Barnes, UK-Chagford Devon
Prof. Dr. F. Wagenhäuser verstorben
1999: HR Prof. Dr. R. Eberl, Wien, verstorben 2006
2002: Prof. Dr. Norbert Thumb, Baden
2003: Prof. Dr. Gernot Kolarz, Baden
Prof. Dr. Joachim R. Kalden, D-Erlangen
2004: Prof. Dr. Gert Klein, Saalfelden
2005: Dr. Walter Siegmeth, Wien, verstorben 2014
2008: Univ.Prof. Dr. Hans Bröll, Wien
Univ.Doz. Dr. Attila Dunky, Wien
2010: Univ.Prof. Dr. R. Günther, Innsbruck, verstorben 2017
2018: Univ.Prof. Dr. Josef Smolen, Wien
Nachruf
Nachruf
Univ.Doz. Dr. Attila Dunky verstorben

In tiefer Trauer geben wir das Ableben von Herrn Prim. emeritus Univ.Doz. Dr. Attila Dunky bekannt.



Attila Dunky war von 2002 bis 2004 Präsident der ÖGR und hat in dieser Zeit mit großer Sorgfalt die Geschicke unserer Gesellschaft geleitet. Seine berufliche Laufbahn begann Attila Dunky an der 2. Medizinischen Abteilung im KH Hietzing, wo er als Oberarzt und stellvertretender Abteilungsleiter tätig war, bevor er zum Abteilungsleiter der 5. Medizinische Abteilung mit Endokrinologie, Rheumatologie und Akutgeriatrie des Wilhelminenspitals bestellt wurde, eine Abteilung, die er bis zu seiner Pensionierung mit großem Einsatz geführt hat.

Darüber hinaus hat sich Attila Dunky sein ganzes Berufsleben lang in der ÖGR engagiert. Zu seinen beruflichen Höhepunkten zählt die Mitgestaltung des EULAR-Kongresses 2005 in Wien, mit über 10.000 Teilnehmern. Auch hat er sich, unter anderem durch die Unterstützung der Rheumaliga, und die Gründung des Wiener Rheumatages, unermüdlich für die Belange unserer Patienten eingesetzt. Zahlreiche Orden und Auszeichnungen, wie die Fellinger-Gotsch-Jesserer-Steffen-Medaille der ÖGR, zeugen von dem hohen Ansehen, das Attila Dunky genossen hat.

Unser Mitgefühl gilt in diesen Stunden seiner Familie. Wir werden Attila vermissen und ihn nicht vergessen!

Kurt Redlich
Präsident der ÖGR im Namen aller Mitglieder

Vorstandsmitglieder der ÖGR

Präsident

Prim. Univ.Prof. Dr. Kurt Redlich

KH Hietzing mit Neurolog. Zentrum Rosenhügel; 2. Med. Abt;
Zentrum f. Diagnostik u. Therapie rheum. Erkrankungen
Tel: +43 1 80110 3173
kurt.redlich@wien.kav.at

 

Geschäftsführerin

Prim. Priv.-Doz. Dr Valerie Nell-Duxneuner

Klinikum Peterhof
Sauerhofstrasse 9-15
2500 Baden
Tel: +43 2252 48 177
valerie.nell-duxneuner@noegkk.at

 

1. Vizepräsident („Past-President“)

Dr. Rudolf Puchner, MSc MBA

Ordination:
Freiung 19
4600 Wels
Tel: +43 (0)7242 70625
rudolf.puchner@cc-net.at

 
 

2. Vizepräsidentin

OÄ Dr. Judith Sautner

Landesklinikum Weinviertel Stockerau
2. Med. Abteilung
Landstraße 18
2000 Stockerau
Tel: +43 2266 9004 22851
Fax: +43 (0)2266 9004 49818
judith.sautner90@gmail.com

 

Finanzreferentin

Dr. Antonia Puchner

Universitätsklinik Innere Med III
Klin Abt f Rheumatologie
Währinger Gürtel 18-20, 1090 Wien
Tel: +43 1 40400 4300
antonia.puchner@meduniwien.ac.at

 

Leiter Sektion Wissenschaft

Univ.-Prof. Dr. Clemens Scheinecker, MBA

Universitätsklinik Innere Med III
Klin Abt f Rheumatologie
Währinger Gürtel 18-20, 1090 Wien
Tel: +43 1 40400 4300
clemens.scheinecker@meduniwien.ac.at

 

Leiter Sektion Patienten-partnerschaft

Priv.-Doz. OA Dr. Josef Hermann

Klinische Abteilung für Rheumatologie und Immunologie
Universitätsklinik für Innere Medizin
Auenbruggerplatz 15, 8036 Graz
Tel: +43 316 385 80248
josef.hermann@medunigraz.at

 

Leiter Sektion berufliche Interessenvertretung

Priv.-Doz. Dr. Babak Yazdani-Biuki

Tel: +43 3382 54178
office@yazdani.cc

 

Leiter Sektion Kooperationen

Univ.-Doz. Dr. Johann Gruber

Universitätsklinik für Innere Medizin II
Rheumatologie
Anichstraße 35
6020 Innsbruck
Tel: +43 (0)512 504 80382
Fax: +43 (0)512 504 6780382
johann.gruber@i-med.ac.at

 

Vorstandsmitglied

Assoz. Prof. Priv.-Doz. Dr. Christian Dejaco, Ph.D., MBA

Dienst für Rheumatologie | Servizio di reumatologia
Südtiroler Sanitätsbetrieb | Azienda Sanitaria dell'Alto Adige
Krankenhaus Bruneck | Ospedale di Brunico
39031 Bruneck | Brunico (ITA)
und
Medizinische Universität Graz
8036 Graz (Ö)
Tel.: +39-0474-581862
christian.dejaco@sabes.it

 

Vorstandsmitglied

DDr. Christina Duftner

Universitätsklinik für Innere Medizin II
Rheumatologie
Anichstraße 35
6020 Innsbruck
christina.duftner@gmx.at

 
 
 

Vorstandsmitglied

Priv.-Doz. Dr. Jochen Zwerina

1. Medizinische Abteilung und
Ludwig Boltzmann Institut für Osteologie
Hanusch Krankenhaus
Heinrich-Collin-Str. 30
1140 Wien
Tel: +43 (0)1 91021 85730
jochen.zwerina@osteologie.at

 
Priv.-Doz.Dr. Valerie Nell-Duxneuner im ÖGR - Interview

Sehr geehrte Frau Priv.Doz. Nell-Duxneuner. Sie sind seit kurzem Geschäftsführerin der Österreichischen Gesellschaft für Rheumatologie und Rehabilitation.

Worin besteht die Rolle der Geschäftsführung?

Die Geschäftsführung hat in meinem Verständnis vor allem eine koordinierende Rolle. Wir wollen als Vorstand gemeinsam das Ziel erreichen, Initiativen, die neue Erkenntnisse in der Rheumatologie generieren oder Wissen vermitteln, zu fördern. Wir wollen dafür national und international mit Patienten, Kollegen und anderen Fachgruppen und Professionen zusammenarbeiten. Bei diesen Kooperationen geht es viel um den Aufbau oder die Betreuung bestehender Netzwerke, wobei den einzelnen Vorstandsmitgliedern hier gezielte Funktionen zukommen. Als Geschäftsführerin sehe ich meine Aufgabe im Vernetzen und aktiven Mitgestalten der Initiativen.

Wo sind sie derzeit tätig und in welcher Funktion?

Ich bin mit Leib und Seele Rheumatologin. Während und nach meiner Ausbildung im AKH und im Hanusch Krankenhaus habe ich mich auf die Behandlung der frühen rheumatoiden Arthritis spezialisiert. Seit ein paar Jahren bin ich ärztliche Leiterin im Klinikum Peterhof der Niederösterreichischen Gebietskrankenkasse in Baden bei Wien. Wir sind eine Rehabilitationsklinik, die sich schon seit 30 Jahren auf die Behandlung von PatientInnen mit orthopädischen und entzündlichen Gelenkerkrankungen spezialisiert hat.

Welche Akzente möchten Sie in der ÖGR setzen?

In der kommenden Funktionsperiode möchten wir die ÖGR noch mehr als Plattform der Vernetzung ausbauen. Wir wollen auch den akademischen Nachwuchs weiter fördern und deren Interesse an der Rheumatologie wecken. Ein weiterer Schwerpunkt wird sein, die finanzielle Basis der ÖGR nachhaltig zu sichern.

Wie sind Sie in die ÖGR gekommen?

Schon vor Beginn meines Studiums wollte ich Rheumatologin werden. Somit war ich auch von Anfang an mit den Aktivitäten der ÖGR vertraut. Die Jahrestagung war für mich ein jährlicher Fixpunkt. Nicht nur ist unsere Jahrestagung eine der besten Möglichkeiten für alle RheumatologInnen und Health Care Professionals uptodate zu bleiben, vor allem ist es aber eine Veranstaltung an der man sich in netten Rahmen trifft und sich austauschen kann. Vor zwei Jahren habe ich begonnen, in der ÖGR auch im Vorstand aktiv zu werden, so war ich die letzten zwei Jahre Kassier unserer Gesellschaft und habe somit die Aktivitäten sehr genau „von innen“ kennengelernt.

Was bietet die ÖGR jungen KollegInnen?

Die Jahrestagung ist für junge KollegInnen sicherlich eine großartige Fortbildung, auf der sie ein herausragendes Programm noch dazu umsonst besuchen können. Dafür muss das Interesse aber schon bestehen... wir haben in den letzten Jahren schon speziell fokussiert auf unseren rheumatologischen Nachwuchs mit einer Visibility Kampagne in einem eigenen Arbeitskreis um unsere Initiativen auch in modernen Medien zu transportieren. Und es wurde vor 2 Jahren die Summer School ins Leben gerufen, die Studierenden einen wunderbaren Einblick in unser Fachgebiet ermöglicht. Nicht zuletzt hat die Modernisierung unserer Homepage auch das Ziel verfolgt, hier eine bessere und attraktivere Anlaufstelle darzustellen.

Vielen Dank für das Interview, wir wünschen Ihnen als Geschäftsführerin der ÖGR alles Gute!

Univ.Prof. Dr. Daniel Aletaha im ÖGR-Interview

Sehr geehrter Herr Univ.Prof. Dr. Daniel Aletaha,

Sie sind Leiter der Abteilung für Rheumatologie der medizinischen Universität Wien
Seit wann sind Sie Leiter der Abteilung?

 

Seit 1.7.2019

 

Wie viele Mitarbeiter hat Ihre Abteilung? Wie viele davon sind Rheumatologen?

 

25 akademische Mitarbeiter, davon 19 ärztliche Mitarbeiter, davon sind 13 Fachärzte, davon 8 Rheumatologen, davon 7 Oberärzte.

 

Wird and Ihrer Abteilung geforscht? Wenn ja, wie lässt sich der klinische Alltag und Forschung verknüpfen?

 

Ja. Die Forschung ist eine essentieller Teil des akademischen Alltags. Durch Forschung und internationalen Austausch kann sichergestellt werden, dass auch die klinische Versorgung am Puls der Zeit ist. Die Forschung an unserer Abteilung ist Grundlagen- und Anwendungs- orientiert.

 

Wie möchten Sie die Rheumatologie an Ihrer Abteilung weiter entwickeln?
Die enormen Sprünge der rheumatologischen Therapie der letzten Jahre waren sensationell. Für uns gilt noch mehr in die für zukünftige Therpien relevante Grundlagenforschung zu investieren, gleichzeitig unsere Forschung am Patienten für möglichst viele Betroffene auch zu einer interessanten und relevanten Option zu machen, Stichwort: innovative klinische Studien.
Die Betreuung von Patienten mit komplexen Systemerkrankungen und deren Abklärung ist eine der Schlüsselaufgaben der akademischen Rheumatologie. Wir wollen auch die Anlaufstelle sein für genau diese unklaren Entzündungskrankheiten.
Die nächsten Jahre werden aber auch im Zeichen stehen, neue Ansätze in den nicht-entzündlichen rheumatischen Erkrankungen, wie der Arthrose, zu finden. Hier lässt die aktuelle Forschung auch auf baldige Fortschritte für Patienten hoffen.

 

Welches besondere Angebot haben Sie für Jungärzte/-innen?

 

Viele der uns anvertrauten Studierenden, die z.B. im letzten Studienjahr an unsere Abteilung kommen, um klinische Praxis zu sammeln, wollen bei uns verlängern. Das ist natürlich ein großes Kompliment an unser gesamtes Team. Wir bieten unseren Assistenzärzten von Beginn eine intensive Einführung in die klinische Rheumatologie, und alle werden auch - je nach Neigung - einem der wissenschaftlichen Teams zugeordnet. Die Freude an beiden Tätigkeiten durch ein gutes Klima von Unterstützung, einem offenen Ohr und Entwicklung von persönlichen Spezialbereichen sehr hochgeschrieben.

 

Wie sehen sie die Rheumatologie in Österreich in 10 Jahren?

 

Viele neue Therapien werden unseren Patienten das Leben leichter machen. Jedoch wird sich die Rheumatologie in Österreich in der Versogung einer immer älter werdenden Bevölkerung personell und infrastrukturell deutlich verbreitern müssen, um dem Anspruch gerecht zu werden, für alle in unserem Land eine frühe Diagnostik und optimale Therapie zur Verfügung zu stellen und unsere Patienten auch gut über den Verlauf ihrer Erkrankung zu monitieren. Auch muss der niedergelassene Rheumatologe ein attraktives Berufsbild werden müssen. Dzt. ist dies außerhalb des Wahlarztsystems kaum möglich. Es ist unsere Aufgabe aufzuzeigen, hier auch aufzuzeigen, und die Politik zu überzeugen. Denn: schlecht behandeltes Rheuma wirkt sich nicht sofort aus, es zeigt sich erst mit vielen Jahren Verspätung. Dann aber spürbar für alle.

 

 

Welche Eigenschaften sollte der für Sie ideale Mitarbeiter haben?

 

Sie sollen brennen vor Neugierde und Kreativität; Menschlichkeit und Layalität zum Team wird bei uns hochgeschrieben. Der ideale Mitarbeiter hat große Freude an der Arbeit- dies zu ermöglichen liegt jedoch auch klar im Aufgabenbereich Mentoren.

 

Einige persönliche Fragen zu Ihnen:
Wo haben Sie Ihre Ausbildung gemacht und an welchen Häusern haben Sie bisher gearbeitet?

 

Seit meiner Dissertation bin ich an der MUW – damals schon im Gebiet Rheumatologie. Mit einer Unterbrechung vvon ca. 2,5 Jahren zwecks Forschungsaufenthalt in den USA, war ich auch durchgehend an dieser Abteilung tätig.

 

Was war Ihnen in Ihrer eigenen Ausbildung am wichtigsten und was hat Sie am meisten beeindruckt?

 

Mich haben immer Kollegen mit umfassendem Wissen begeistert, die Lösungen suchen und nicht Probleme- ich habe immer versucht mich selbst nach diesem Vorbild zu entwickeln: täglich zu lernen und zielorientiert zu handeln, bei der Betreuung von Menschen mit rheumatischen Beschwerdebildern, aber auch in Wissenschaft und Lehre.

 

Welche Gegenstände befinden sich auf Ihrem Schreibtisch?

 

Ein Laptop, ein Bildschirm, ein Telefon, ein Glas Wasser.

 

 

 

Krankenhaus Hietzing

Dr. Jutta Stieger

 

2. Med. Abteilung, Pav. 3A
Wolkersbergenstrasse 1
1130 Wien
jutta.stieger@gmx.at
jutta.stieger@wienkav.at

 

SMZ Süd - Kaiser-Franz-Josef-Spital

OA Dr. Bernhard Duhm

2. Medizinische Abteilung mit Rheumatologie und Osteologie sowie Akutgeriatrie
Kundratstraße 3
1100 Wien

 

Wilhelminenspital Wien, 5. Med. Abt.

OÄ Dr. Jeanette Wolf

5. Medizinische Abteilung mit Rheumatologie, Stoffwechselerkrankungen und Rehabilitation
Wilhelminenspital der Stadt Wien
Montleartstraße 37
1160 Wien
Tel: +43 (0)1 49150 2508
Fax: +43 (0)1 49150 2509
jeanette.wolf@wienkav.at

Statuten der ÖGR

Download > Statuten PDF

Bisherige Präsidenten
1949-1972: Univ.-Prof. Dr. K. Gotsch
1973: Dr. Schindler
1974: Prof. DDr. E. Borkenstein
1974-1978: Univ.-Prof. Dr. C. Steffen
1978-1982: Univ.-Prof. Dr. R. Günther
1982-1986: Prof. Dr. N. Thumb
1986-1990: Prof. Dr. R. Eberl
1990-1992: Prof. Dr. G. Klein
1992-1994: Univ.-Doz. Dr. Karl Chlud
1994-1996: Prof. Dr. G. Kolarz
1996-1998: Prim. Dr. W. Siegmeth
1998-2000: Prim. Doz. Dr. F. Rainer
2000-2002: Prim. Prof. Dr. H. Bröll
2002-2004: Prim. Doz. Dr. A. Dunky
2004-2006: Prim. Univ.-Prof. Dr. J. Smolen
2006-2008: Prim. Univ.-Prof. Dr. W. Graninger
2008-2010: Prim. Priv.-Doz. Dr. B. Leeb
2010-2012: ao. Univ.-Prof. DDr. Manfred Herold
2012-2014: Prim. Dr. Gabriele Eberl MBA
2014-2016: Univ.-Prof. Dr. Klaus Machold
2016-2018: Dr. Rudolf Puchner
Ehrenmitglieder

Ehrenmitglieder können Personen werden, die sich besondere Verdienste um die Rheumatologie erworben haben.

 

1953: Prof. Dr. Jarlow, vestorben
1953: Prof. Dr. Nonnenbruch, vestorben
1976: MR Prof. Dr. Wilhelm Freiherr von Blumencron, verstorben 1984
1978: HR Prof. DDr. E. Borkenstein, Leoben, verstorben
1978: Prof. Dr. H. Mathies, D-Abbach-Pesing
1978: Prof. Dr. Klaus Mielke, D-Wiesbaden, verstorben 2009
1982: Prof. Dr. Sitay, Piestany, verstorben
1987: Prof. Dr. Stöber, Wimsbach-Neydharting, verstorben
1988: Prof. Dr. C. Steffen, Wien, verstorben 1989
Prof. DDr. h.c. Hans Jesserer, Wien, verstorben 1999
1989: Prof. Dr. Schilling, D-Mainz
Prof. Dr. Trnavsky, Prag
1992: Prof. Dr. F. Wagenhäuser, verstorben 1999
1993: Prof. Dr. Eberl, Wien, verstorben 2006
Prof. Dr. Hans Georg Fassbender, D-Mainz
Prof. Dr. Béla Gömör, H-Budapest
1995: Prof. Dr. Schattenkirchner, D-München
1999: Prof. Dr. Gernot Kolarz, Baden
Prof. Dr. Henning Zeidler, Deutschland
2009: Prof. Dr. Gert Klein, Graz
2018: ao.Prof. Dr. Manfred Herold, Innsbruck

Medaille der ÖGR (Fellinger-Gotsch-Jesserer-Steffen-Medaille):

Die Verleihung erfolgt an Personen, die sich langjährig, hervorragend wissenschaftlich und/oder organisatorisch bzw. sozial auf dem Gebiet der Rheumatologie betätigt haben; ihre Tätigkeit hat einen Bezug zur Österr. Rheumatologie aufzuweisen.

1994: Prof. DDr. h.c. mult. Karl Fellinger, Wien, verstorben
Prof. DDr. h.c. Hans Jesserer, Wien, verstorben
Prof. Dr. Carl Steffen, Wien, verstorben
Prof. Dr. Karl Gotsch, Graz, verstorben
1996: Prof. PHD MD. Morris Ziff, USA-Dallas, verstorben 2005
Prof. Dr. Bernard Amor, F-Paris
1997: Prof. Dr. Collin Barnes, UK-Chagford Devon
Prof. Dr. F. Wagenhäuser verstorben
1999: HR Prof. Dr. R. Eberl, Wien, verstorben 2006
2002: Prof. Dr. Norbert Thumb, Baden
2003: Prof. Dr. Gernot Kolarz, Baden
Prof. Dr. Joachim R. Kalden, D-Erlangen
2004: Prof. Dr. Gert Klein, Saalfelden
2005: Dr. Walter Siegmeth, Wien, verstorben 2014
2008: Univ.Prof. Dr. Hans Bröll, Wien
Univ.Doz. Dr. Attila Dunky, Wien
2010: Univ.Prof. Dr. R. Günther, Innsbruck, verstorben 2017
2018: Univ.Prof. Dr. Josef Smolen, Wien
Nachruf
Univ.Doz. Dr. Attila Dunky verstorben

In tiefer Trauer geben wir das Ableben von Herrn Prim. emeritus Univ.Doz. Dr. Attila Dunky bekannt.



Attila Dunky war von 2002 bis 2004 Präsident der ÖGR und hat in dieser Zeit mit großer Sorgfalt die Geschicke unserer Gesellschaft geleitet. Seine berufliche Laufbahn begann Attila Dunky an der 2. Medizinischen Abteilung im KH Hietzing, wo er als Oberarzt und stellvertretender Abteilungsleiter tätig war, bevor er zum Abteilungsleiter der 5. Medizinische Abteilung mit Endokrinologie, Rheumatologie und Akutgeriatrie des Wilhelminenspitals bestellt wurde, eine Abteilung, die er bis zu seiner Pensionierung mit großem Einsatz geführt hat.

Darüber hinaus hat sich Attila Dunky sein ganzes Berufsleben lang in der ÖGR engagiert. Zu seinen beruflichen Höhepunkten zählt die Mitgestaltung des EULAR-Kongresses 2005 in Wien, mit über 10.000 Teilnehmern. Auch hat er sich, unter anderem durch die Unterstützung der Rheumaliga, und die Gründung des Wiener Rheumatages, unermüdlich für die Belange unserer Patienten eingesetzt. Zahlreiche Orden und Auszeichnungen, wie die Fellinger-Gotsch-Jesserer-Steffen-Medaille der ÖGR, zeugen von dem hohen Ansehen, das Attila Dunky genossen hat.

Unser Mitgefühl gilt in diesen Stunden seiner Familie. Wir werden Attila vermissen und ihn nicht vergessen!

Kurt Redlich
Präsident der ÖGR im Namen aller Mitglieder