Rheumabus Rückblick

Rheumatologie on Tour – der Rheumabus fährt durch Österreich!

Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises betreffen auch in Österreich viele Menschen; die rheumatologische Versorgung ist aber noch immer regional unterschiedlich verfügbar. Gertraud Schaffer, die Präsidentin der Österreichischen Rheumaliga (ÖRL) und Dr. Rudolf Puchner, der Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Rheumatologie und Rehabilitation (ÖGR) hatten die Idee, Informationen betreffend Rheumatologie direkt zu Betroffenen und Interessierten zu bringen. So wurde das Projekt „Rheumabus on tour“ geplant – und umgesetzt.


Den Auftakt bildete eine Veranstaltung für PatientInnen und ÄrztInnen anlässlich des Weltrheumatages am 12.10.2018 im Museum Angermeyer in Thalheim bei Wels. Am nächsten Tag startete der Rheumabus in Richtung Ried im Innkreis zu seiner Tour in die ländlichen Regionen Österreichs (OÖ, NÖ, Burgenland und Steiermark), um zu den wichtigsten rheumatischen Erkrankungen zu informieren. Ein Fachteam aus ehrenamtlichen ÄrztInnen, TherapeutInnen und MitarbeiterInnen der ÖRL hatte es sich zur Aufgabe gemacht, Betroffenen direkt vor Ort wichtige Informationen zu Diagnostik und aktuellen Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung zu stellen.


Der große Andrang in einzelnen Orten spiegelte wider, dass in manchen Regionen die Versorgungsmöglichkeiten durch RheumatologInnen tatsächlich noch immer begrenzt sind und ein großes Interesse an Information besteht. Die Anliegen der PatientInnen bezogen sich auf Symptome rheumatischer Erkrankungen, Fragen zu aktuellen medikamentösen Therapien und medizinischen Versorgungsmöglichkeiten. Mittels eines eigens dafür entworfenen Fragebogens wurde jeder Patientenkontakt von den ÄrztInnen dokumentiert. Diese Daten werden evaluiert und sollen zu einer zukünftig besseren rheumatologischen Versorgung beitragen.

Die MitarbeiterInnen der ÖRL boten den Menschen die Möglichkeit, in Gesprächen in Bezug auf die eigene Erkrankung ohne Hemmschwelle in Kontakt zu kommen und Erfahrungen persönlicher Umgangs- und Bewältigungsmöglichkeiten zu erhalten und auszutauschen. Die vielseitigen Aktivitäten der ÖRL wurden mit diversem Informationsmaterial präsentiert und lokale Selbsthilfegruppen vorgestellt.


Außerdem waren PsychologInnen an Bord, die über Hilfsangebote für RheumapatientInnen zB in der Begleitung in der Schmerztherapie oder in der Bewältigung schwieriger Lebenssituationen informierten. Insgesamt bot sich die breite Möglichkeit zu Gesprächen mit ExpertInnen aber auch unter Betroffenen, was viele PatientInnen als sehr positiv vermerkten.
Die Unterstützung durch die lokalen politischen Entscheidungsträger und das mediale Interesse an der Aktion waren erfreulicherweise groß, was auch den gesundheitspolitischen Aspekt dieser Informationskampagne unterstreicht.


Abschließend möchten wir uns auch an dieser Stelle bei den Organisatoren und den mitfahrenden ehrenamtlichen Aktiven bedanken, die dieses Projekt erst ermöglicht und mit ihrem Einsatz für die Sache und ihrer Empathie wesentlich zum Erfolg beigetragen haben.

Tour-Daten

Tour-Daten: Wann und wo war der Bus?

Tag 1: 13.10.2018

  • 8.30-11.00 Uhr – Stadtgemeinde Ried im Innkreis, Stadtplatz
  • 12.00-14.00 Uhr – Stadtgemeinde Braunau am Inn, Stadtplatz
  • 16.00-18.00 Uhr – Stadtgemeinde Rohrbach, Stadtplatz

Tag 2: 14.10.2018

  • 8.30-11.00 Uhr – Stadtgemeinde Bad Leonfelden, Stadtplatz
  • 12.30-14.30 Uhr – Stadtgemeinde Zwettl, Hauptplatz
  • 15.30-17.30 Uhr – Stadtgemeinde Gmünd, Stadtplatz

Tag 3: 15.10.2018

  • 9.00-11.00 Uhr – Stadtgemeinde Horn, Kirchenplatz
  • 12.30-14.30 Uhr – Stadtgemeinde Mistelbach, Hauptplatz/Rathaus
  • 15.30-17.30 Uhr – Stadtgemeinde Gänserndorf, Stadtbücherei, Bahnhofstraße

Tag 4: 16.10.2018

  • 8.30-10.00 Uhr – Stadtgemeinde Neusiedl am See, Rathaus
  • 10.30-12.00 Uhr – Stadtgemeinde Eisenstadt, Stadtplatz, Fußgängerzone
  • 13.00-15.00 Uhr – Stadtgemeinde Oberpullendorf, Hauptplatz
  • 16.00-18.00 Uhr – Stadtgemeinde Oberwart, Hauptplatz/Bezirksgericht

Tag 5: 17.10.2018

  • 9.00-11.00 Uhr – Stadtgemeinde Güssing, Rathaus/Hauptplatz
  • 12.30-14.30 Uhr – Stadtgemeinde Hartberg, Hauptplatz
  • 15.00-17.00 Uhr – Stadtgemeinde Fürstenfeld, Augustinerplatz mit Pressekonferenz
Danke an alle teilnehmenden Ärzte

Wir danken den folgenden ÄrztInnen, die sich für unser Projekt zur Verfügung gestellt haben (in alphabetischer Reihenfolge):

 

Dr. Manuel Becede, Wien; OA Dr. Christoph Deutsch, Stockerau/Pinkafeld; OA Dr. Rene Fallent, Güssing; Dr Julia Fuchs, Neusiedl; OA PD Dr. Josef Hermann, Graz; OÄ Dr. Verena Huber, Wels; OÄ Dr. Gertraud Lang, Freistadt; OÄ Dr. Gudrun Lechner, Zwettl/Langenlois; Dr. Harald Leiss, Wien; OA Dr. Raimund Lunzer, Graz; Dr. Hermann Mayr, Ried; Dr. Tamas Palotai, Eisenstadt; Dr. Antonia Puchner, Wien; Dr. Rudolf Puchner, Wels; OÄ Dr. Judith Sautner, Stockerau; OA Dr. Martin Steindl, Stockerau/Gänserndorf; OÄ Dr. Anna Totzauer, Gmünd/Horn/Stockerau; PD Dr. Babak Yazdani-Biuki, Fürstenfeld.

Rheumatologie on Tour – der Rheumabus fährt durch Österreich!

Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises betreffen auch in Österreich viele Menschen; die rheumatologische Versorgung ist aber noch immer regional unterschiedlich verfügbar. Gertraud Schaffer, die Präsidentin der Österreichischen Rheumaliga (ÖRL) und Dr. Rudolf Puchner, der Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Rheumatologie und Rehabilitation (ÖGR) hatten die Idee, Informationen betreffend Rheumatologie direkt zu Betroffenen und Interessierten zu bringen. So wurde das Projekt „Rheumabus on tour“ geplant – und umgesetzt.


Den Auftakt bildete eine Veranstaltung für PatientInnen und ÄrztInnen anlässlich des Weltrheumatages am 12.10.2018 im Museum Angermeyer in Thalheim bei Wels. Am nächsten Tag startete der Rheumabus in Richtung Ried im Innkreis zu seiner Tour in die ländlichen Regionen Österreichs (OÖ, NÖ, Burgenland und Steiermark), um zu den wichtigsten rheumatischen Erkrankungen zu informieren. Ein Fachteam aus ehrenamtlichen ÄrztInnen, TherapeutInnen und MitarbeiterInnen der ÖRL hatte es sich zur Aufgabe gemacht, Betroffenen direkt vor Ort wichtige Informationen zu Diagnostik und aktuellen Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung zu stellen.


Der große Andrang in einzelnen Orten spiegelte wider, dass in manchen Regionen die Versorgungsmöglichkeiten durch RheumatologInnen tatsächlich noch immer begrenzt sind und ein großes Interesse an Information besteht. Die Anliegen der PatientInnen bezogen sich auf Symptome rheumatischer Erkrankungen, Fragen zu aktuellen medikamentösen Therapien und medizinischen Versorgungsmöglichkeiten. Mittels eines eigens dafür entworfenen Fragebogens wurde jeder Patientenkontakt von den ÄrztInnen dokumentiert. Diese Daten werden evaluiert und sollen zu einer zukünftig besseren rheumatologischen Versorgung beitragen.

Die MitarbeiterInnen der ÖRL boten den Menschen die Möglichkeit, in Gesprächen in Bezug auf die eigene Erkrankung ohne Hemmschwelle in Kontakt zu kommen und Erfahrungen persönlicher Umgangs- und Bewältigungsmöglichkeiten zu erhalten und auszutauschen. Die vielseitigen Aktivitäten der ÖRL wurden mit diversem Informationsmaterial präsentiert und lokale Selbsthilfegruppen vorgestellt.


Außerdem waren PsychologInnen an Bord, die über Hilfsangebote für RheumapatientInnen zB in der Begleitung in der Schmerztherapie oder in der Bewältigung schwieriger Lebenssituationen informierten. Insgesamt bot sich die breite Möglichkeit zu Gesprächen mit ExpertInnen aber auch unter Betroffenen, was viele PatientInnen als sehr positiv vermerkten.
Die Unterstützung durch die lokalen politischen Entscheidungsträger und das mediale Interesse an der Aktion waren erfreulicherweise groß, was auch den gesundheitspolitischen Aspekt dieser Informationskampagne unterstreicht.


Abschließend möchten wir uns auch an dieser Stelle bei den Organisatoren und den mitfahrenden ehrenamtlichen Aktiven bedanken, die dieses Projekt erst ermöglicht und mit ihrem Einsatz für die Sache und ihrer Empathie wesentlich zum Erfolg beigetragen haben.

Tour-Daten: Wann und wo war der Bus?

Tag 1: 13.10.2018

  • 8.30-11.00 Uhr – Stadtgemeinde Ried im Innkreis, Stadtplatz
  • 12.00-14.00 Uhr – Stadtgemeinde Braunau am Inn, Stadtplatz
  • 16.00-18.00 Uhr – Stadtgemeinde Rohrbach, Stadtplatz

Tag 2: 14.10.2018

  • 8.30-11.00 Uhr – Stadtgemeinde Bad Leonfelden, Stadtplatz
  • 12.30-14.30 Uhr – Stadtgemeinde Zwettl, Hauptplatz
  • 15.30-17.30 Uhr – Stadtgemeinde Gmünd, Stadtplatz

Tag 3: 15.10.2018

  • 9.00-11.00 Uhr – Stadtgemeinde Horn, Kirchenplatz
  • 12.30-14.30 Uhr – Stadtgemeinde Mistelbach, Hauptplatz/Rathaus
  • 15.30-17.30 Uhr – Stadtgemeinde Gänserndorf, Stadtbücherei, Bahnhofstraße

Tag 4: 16.10.2018

  • 8.30-10.00 Uhr – Stadtgemeinde Neusiedl am See, Rathaus
  • 10.30-12.00 Uhr – Stadtgemeinde Eisenstadt, Stadtplatz, Fußgängerzone
  • 13.00-15.00 Uhr – Stadtgemeinde Oberpullendorf, Hauptplatz
  • 16.00-18.00 Uhr – Stadtgemeinde Oberwart, Hauptplatz/Bezirksgericht

Tag 5: 17.10.2018

  • 9.00-11.00 Uhr – Stadtgemeinde Güssing, Rathaus/Hauptplatz
  • 12.30-14.30 Uhr – Stadtgemeinde Hartberg, Hauptplatz
  • 15.00-17.00 Uhr – Stadtgemeinde Fürstenfeld, Augustinerplatz mit Pressekonferenz

Wir danken den folgenden ÄrztInnen, die sich für unser Projekt zur Verfügung gestellt haben (in alphabetischer Reihenfolge):

 

Dr. Manuel Becede, Wien; OA Dr. Christoph Deutsch, Stockerau/Pinkafeld; OA Dr. Rene Fallent, Güssing; Dr Julia Fuchs, Neusiedl; OA PD Dr. Josef Hermann, Graz; OÄ Dr. Verena Huber, Wels; OÄ Dr. Gertraud Lang, Freistadt; OÄ Dr. Gudrun Lechner, Zwettl/Langenlois; Dr. Harald Leiss, Wien; OA Dr. Raimund Lunzer, Graz; Dr. Hermann Mayr, Ried; Dr. Tamas Palotai, Eisenstadt; Dr. Antonia Puchner, Wien; Dr. Rudolf Puchner, Wels; OÄ Dr. Judith Sautner, Stockerau; OA Dr. Martin Steindl, Stockerau/Gänserndorf; OÄ Dr. Anna Totzauer, Gmünd/Horn/Stockerau; PD Dr. Babak Yazdani-Biuki, Fürstenfeld.